. .

Leitlinien

Task Force Report der European Respiratory Society

Ende 2011 wurde der Task Force Report der European Respiratory Society ERS im European Respiratory Journal publiziert. Er beschäftigt sich mit der Wirksamkeit von Nicht-CPAP-Therapien bei obstruktiver Schlafapnoe. Die Unterkieferprotrusionsschienen werden mit höchstem wissenschaftlichen Empfehlungsgrad A bewertet.

Neue S3-Leitlinie veröffentlicht

S3-Leitlinie Schlaf und Schlafstörung

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin DGSM hat die neue S3-Leitlinie - Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen am 1. Nov. 2009 als Sonderheft der SOMNOLOGIE veröffentlicht. Vor Abschluss dieses dreijährigen Prozesses wurden zwei Konsensuskonferenzen einberufen.

Dazu wurden verschiedene Fachgesellschaften eingeladen, u.a. die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, die Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde und die Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin.

Positionspapier der DGZS zur Anwendung von Protrusionsschienen bei Erwachsenen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen (1.9.2006)

Am 1.9.2006 gab die DGZS erstmals ein Positionspapier heraus, das sich auf die evidenzbasierte internationale Literatur stützt. Es soll deutschlandweit Medizinern, Zahnmedizinern, Patienten, Kostenträgern und Medizinischen Diensten als Hilfestellung dienen, zu entscheiden, wann und bei wem die Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen mittels einer Unterkieferprotrusionsschiene indiziert ist. So will die DGZS den effektiven Einsatz intraoraler Geräte fördern zum Wohle der betroffenen Patienten.
Elementarer Punkt ist in dem Positionspapier, dass diese Therapieform von Zahnmedizinern durchgeführt wird, die auf dem Gebiet der Schlafmedizin und zahnärztlcihen Schlafmedizin besonders fortgebildet sind.

Der Vorstand der DGZS hat das Positionspapier im SomnoJournal (2006, 4, 33-34) national publiziert und im Juni 2007 in der Zeitschrift Sleep and Breathing international.
Link zum Abstract in Sleep Breath....

Review der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin DGSM

In der SOMNOLOGIE (2006, 10, 67-98) publizierte die DGSM im Mai 2006 einen umfangreichen Übersichtsartikel über den Stellenwert der Nicht-nCPAP-Verfahren in der Therapie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms.
Die Task Force der Arbeitsgruppe Apnoe der DGSM kommt bzgl der Anwendung von intraoralen Geräten zu folgendem Schluss:
Unterkieferprotrusionsschienen können bei Patienten mit leichtem bis allenfalls mittelgradigem Schlafapnoe-Syndrom eine signifikante Besserung der Atmung und Tagesschläfrigkeit sowie eine geringe, aber signifikante Blutdrucksenkung bei übergewichtigen Patienten erreichen. Dies gelingt vor allem bei rückenlage-assoziierten respiratorischen Störungen (Empfehlungsgrad A).

Hier lesen Sie die Zusammenfassung aus der SOMNOLOGIE...

2006: wichtige neue Leitlinien der amerikanischen Schlafmedizingesellschaft AASM zu Protrusionsschienen

Erstmals bereits im Jahre 1995 (Sleep 1995, 18, 6, 511-513) und dann upgedated in 2006 (Sleep 2006, 29,2,240-243) hat die große amerikanische Fachgesellschaft American Academy of Sleep Medicine AASM in der Zeitschrift SLEEP Leitlinien zum Einsatz von intraoralen Geräten bei Schnarchen und Schlafapnoe publiziert:
Practice Parameters for the Treatment of Snoring and Obstructive Sleep Apnea with Oral Appliances:
An Update for 2005.

Diese aktuellen Leitlinen zeigen den effektiven Einsatz von intraoralen Geräten bei schlafbezogenen Atmungsstörungen auf, allerdings nur in der Hand schlafmedizinisch fortgebildeter Zahnmediziner.
Hier lesen Sie die Originalpublikation in SLEEP...