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Historie

Gründung

Die Fachgesellschaft wurde am 11.11.2000 in Düsseldorf gegründet. Sie hatte zunächst den Namen Deutsche Gesellschaft schlaftherapeutisch tätiger Zahnmedizier DGSZ.

Gründungsmitglieder der DGSZ

Die acht Gründungsmitglieder sehen Sie auf dem Foto.

Vordere Reihe von links:

  • Dr. Dr. Jörg Schlieper, Hamburg, Schatzmeister
  • Dr. Susanne Schwarting, Kiel, Schriftführerin
  • Dr. Dr. Karl Reiner Rick, Ludwigshafen, 1. Vorsitzender
  • Dr. Ulrich Hübers, Offenburg, 2. Vorsitzender

Hintere Reihe von links:

  • Dr. Guido Schönwälder, Hagen, Beisitzer
  • Dr. Andreas Hauschild, Heilbronn, Beisitzer
  • Dr. Markus Heise, Herne, Beisitzer
  • Prof. Dr. Rolf Hinz, Herne, Gründungsmitglied

2001 - 2004

Mit großem Engagement, persönlichem Einsatz und visionärer Zielrichtung baute der Gründungsvorstand die Fachgesellschaft auf, gewann kontinuierlich neue Mitglieder und veranstaltete einmal jährlich eine Jahrestagung.

Für neu hinzukommende Kollegen wurde einmal im Jahr ein Einführungskurs zum Thema "Intraorale Geräte zur Therapie von Schnarchen und Schlafapnoe" angeboten.

Zertifizierungsprüfung
2003 - schon im dritten Jahr nach der Gründung - hat der Vorstand die DGZS-Zertifizierungsprüfung inauguriert, damit sich zahnmedizinische Kollegen mit besonderen Kenntnissen auf dem Gebiet der zahnärztlichen Schlafmedizin auch nach außen gegenüber Patienten, Überweisern und Kostenträgern als spezialisierte Behandler ausweisen können.

2005 bis 2008

Auf der 4. Jahrestagung im Oktober 2004 in Düsseldorf fanden Vorstandswahlen statt. Zwei Vorstandskollegen schieden aus und so wählte die Mitgliederversammlung einstimmig den neuen (alten) Vorstand für die kommenden vier Jahre 2005 - 2008 wieder:

  • Dr. Susanne Schwarting, Kiel, 1. Vorsitzende
  • Dr. Ulrich Hübers, Offenburg, 2. Vorsitzender
  • Dr. Markus Heise, Herne, Schriftführer
  • Dr. Dr. Jörg Schlieper, Hamburg, Schatzmeister
  • Dr. Andreas Hauschild, Heilbronn, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Damit trat ein bewährtes Team an, die Fachgesellschaft weiterhin erfolgreich aufzubauen. Dem Vorstand gelang es

  • durch Vorträge/Kurse/Artikel in Fachzeitschriften, stetig neue Mitglieder zu rekrutieren
  • den Kontakt zu schlafmedizinischen Fachgesellschaften herzustellen (DGSM, NVSM, AfaS)
  • den Kontakt zur DGZMK herzustellen
  • sich an die Bundeszahnärztekammer zu wenden, deutschlandweit den Tätigkeitsschwerpunkt "Zahnärztliche Schlafmedizin zu unterstützen
  • jährlich ein fachlich interessantes Symposium zu organisieren, das Interesse bei den deutschen und internationalen Mitgliedern findet und auch zunehmend von Schlafmedizinern besucht wird.

Namensänderung von DGSZ in DGZS Auf der Mitgliederversammlung im Oktober 2005 folgte die Versammlung dem Vorschlag des Vorstandes und beschloss, den Namen der Fachgesellschaft zu ändern in DGZS Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin.

Meier-Ewert Preis
Um das Bewusstsein für die Thematik der zahnärztlichen Schlafmedizin zu fördern, initiierte der DGZS-Vorstand 2005 erstmals eine Preisverleihung, um Personen in Deutschland, die die zahnärztliche Schlafmedizin nennenswert vorangebracht haben, zu ehren. Erster Preisträger und Namensgeber des Preises war der Neurologe/Psychiater/Schlafmediziner Prof. Dr. med. Karlheinz Meier-Ewert.

Deutschlandweites Positionspapier
Am 1. September 2006 veröffentlichte die DGZS ihr Positionspapier zur Anwendung von Protrusionsschienen bei Erwachsenen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen. Der Vorstand sah die Notwendigkeit, kurz, prägnant und wissenschaftlich evidenzbasiert zu dokumentieren, wann und bei wem Protrusionsschienen eingesetzt werden sollen, um eine effektive Therapie für die betroffenen Patienten zu erreichen. Dieses Positionspapier soll deutschlandweit Schlafmedizinern, Zahnmedizinern, Kostenträgern und Patienten als Orientierungshilfe dienen. Es steht auf der Internetseite der DGZS zum Download zur Verfügung.

Das Positionspapier der DGZS wurde auch in englisch publiziert in dem Journal Sleep and Breathing: Sleep Breath (2007)11:125-126
Full-Text des Positionspapiers

Attraktive Patienteninformations-Broschüren
Im Oktober 2006 gibt die DGZS erstmals einen Patienteninformationsflyer heraus. Er wird von den Mitgliedern sehr gut angenommen. In Wartezimmer aufgestellt und auf Veranstaltungen ausgeteilt fördert er die Öffentlichkeitsarbeit der Fachgesellschaft und informiert Patienten und Ärzte über Unterkieferprotrusionsschienen zur Behandlung von Schnarchen und Schlafapnoe.

2. Meier-Ewert Preisträger
Auf dem 6. Symposium für Zahnärztliche Schlafmedizin an der Universität in Regensburg verlieh die DGZS ihren zweiten Preis an den Schlafmediziner PD Dr. med. Nikolaus Netzer aus Bad Reichenhall. Er war es gewesen, der am 27. Februar 2000 als damailger Vorsitzender der AfaS, Arbeitsgemeinschaft für angewandte Schlafmedizin, in der AfaS eine Sektion Zahnmedizin initiierte. Die Zahnmediziner aus dieser Arbeitsgruppe gründeten dann im November 2000 als eigenständige Fachgesellschaft die Deutsche Gesellschaft schlaftherapeutisch tätiger Zahnmediziner, die sich 2005 in Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin umbenannte.

Internationale Referenten und Teilnehmer auf dem 6. DGZS-Symposium in Regensburg Die DGZS ist weiter auf Erfolgskurs und überschreitet im Herbst 2006 die Grenze von 500 Mitgliedern! Zum 6. Symposium in Regensburg hat der Vorstand als key note speaker Prof. Darendeliler, Direktor der Abteilung für Kieferothopädie der Universität Sydney, eingeladen. Neben den deutschen Zuhörern begrüßt die DGZS auch Tagungsteilnehmer aus Belgien, Italien und Luxemburg.

Als Besonderheit dieses Symposiums ist zu erwähnen, dass es erstmals zeit- und ortsgleich mit dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) abgehalten wird. Das unterstreicht ideal das interdisziplinäre Vorgehen und Schlafmediziner und Zahnmediziener haben die Möglichkeit, durch gegenseitiges Besuchen der Vorträge voneinander zu lernen.

SomnoJournal mit offiziellen Mitteilungen der DGZS Im Dezember 2006 erscheint die Ausgabe 4/07 des SomnoJournals erstmals mit den offiziellen Mitteilungen der DGZS. Ab jetzt veröffentlicht die DGZS hier regelmäßig auf zwei Seiten Aktuelles aus der zahnärztlichen Schlafmedizin.

3. Meier-Ewert Preisträger
Auf der festlichen Abendveranstaltung auf dem 7. DGZS-Symposium am 12.10.2007 in Düsseldorf verleiht der DGZS-Vorstand den 3. Meier-Ewert Preis an das Urgestein der zahnärztlichen Schlafmedizin in Deutschland Herrn Prof. Dr. med. dent. Rolf Hinz. Lesen Sie die Laudatio, die vom 2. DGZS-Vorsitzenden Dr. Hübers gehalten wurde, im Kapitel "Meier-Ewert Preis"

Kooperation DGZS und DGZMK ab 2008
Es ist ein Meilenstein für die DGZS, dass die DGZMK die DGZS unter das Dach ihrer wissenschaftlichen Fachgesellschaften geholt. Der Kooperationsvertrag zwischen DGZMK und DGZS wurde unterschrieben und gilt ab Januar 2008. Die DGZS verspricht sich davon u.a. Synergismen und durch die umfangreiche Pressearbeit der DGZMK noch mehr Wahrnehmung unter den zahnmedizinischen Berufskollegen und in der Öffentlichkeit. Zu verdanken ist das Andocken an die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der engagierten Fürsprache des DGZMK-Präsidenten Prof. Dr. D.r h.c. Georg Meyer, Universität Greifswald, der sich seit vielen Jahren für die interdisziplinären Aspekte der Zahnmedizin einsetzt.

Auf der Internetseite der DGZMK wird die DGZS nun als kooperierende Fachgesellschaft mit aufgeführt.

8. Symposium für Zahnärztlich Schlafmedizin
Am 18. Oktober 2008 fand im Kongresspalais Kassel das 8. Symposium für Zahnärztliche Schlafmedizin statt. Damit tagte die DGZS bereits zum dritten Mal angedockt an den Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, um Synergismen zwischen schlafmedizinisch tätigen Zahnmedizinern und Schlafmedizinern zu fördern.

4. Meier-Ewert-Preis
Im Rahmen des 8. Symposiums im Kongresspalais Kassel verlieh der DGZS-Vorstand den 4. Meier-Ewert-Preis an Prof. Dr. Alan Lowe aus Vancouver, Leiter der Abteilung für Kieferorthopädie an der Universität of Britsh Columbia.

Die Fachgesellschaft ehrte ihn damit als international anerkanntesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der zahnärztlichen Schlafmedizin. Er publiziert seit über 25 Jahren wissenschaftlich über den Einsatz von Unterkieferprotrusionsschienen bei Schlafapnoe und seine langjährigsten Patienten tragen seit über 25 Jahren Protrusionsschienen anstelle von CPAP.

Vorstand 2009 - 2012

Auf der Mitgliederversammlung am 18.10.08 fanden turnusgemäß Vorstandwahlen statt und gewählt wurden:

  • Dr. Susanne Schwarting, Kiel, 1. Vorsitzende
  • Dr. Ulrich Hübers, Offenburg, 2. Vorsitzender
  • Dr. Markus Heise, Herne, Schriftführer
  • Dr. Hans-Georg Blanck, Bremen, Schatzmeister
  • Dr. Dr. Jörg Schlieper M.Sc., Hamburg, Beisitzer

Der Sleepletter
Ab Quartal 4/2009 gibt die DGZS als Verbandsszeitschrift viermal jährlich den Sleepletter heraus.

Mitglieder können alle Ausgaben des Sleepletters im Mitgliederbereich der DGZS Internetseite nachlesen.

2009 Mitwirkung an S3 Leitlinie der DGSM
Im November 2009 hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin nach 3-jähriger Bewertung der internationalen wissenschaftlichen Literatur die deutschlandweite S3-Leitlinie Nicht-erholsamer Schlaf/Schlafstörungen aktualisiert und publiziert (SOMNOLOGIE 13, Suppl.1, 2009).

Zum ersten Mal werden bei der Therapie der obstruktiven Schlafapnoe die Unterkieferprotrusionsschienen genannt:
Intraorale Protrusionsschienen können bei einem Teil der Patienten mit leichter oder mittelgradiger OSA angewendet werden (A). Höchster Empfehlungsgrad A bedeutet höchster Evidenzgrad 1a, 1b und 1c.

Der Vorstand der DGZS hat an der Formulierung des Textes bzgl. der OSA Therapie mittels Unterkieferprotrusionschienen mitgearbeitet und in den Konsensuskonferenzen haben Dr. Susanne Schwarting und Dr. Ulrich Hübers als Mandatsträgerin der DGZS die Leitlinie mit konsentiert.

Vorstand 2013 - 2016

  • Dr. Susanne Schwarting, Kiel, 1. Vorsitzende
  • Dr. Ulrich Hübers, Offenburg, 2. Vorsitzender
  • Dr. Markus Heise, Herne, Schriftführer
  • Dr. Hans-Georg Blanck, Bremen, Schatzmeister
  • Dr. Dr. Jörg Schlieper M.Sc., Hamburg, Beisitzer
  • Dr. Alexander Meyer, Solingen, Beisitzer

S2k Leitlinie Diagnostik und Therapie des Schnarchens des Erwachsenen
In 2013 wurde die S2k Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Schnarchens des Erwachsenen von der Arbeitsgemeinschaft Schlafmedizin der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. entwickelt und in der HNO 11 2013 publiziert.

Die DGZS hat diese S2k Leitlinie mit konsentiert. Im Text der Leitlinie heisst es:
Empfehlung
In geeigneten Fällen kann die Therapie des Schnarchens mit einer Unterkieferprotrusionsschiene erfolgen.

Hiervon abweichend vertritt die Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin e.V. die Auffassung, dass "nach Literaturlage zur Langzeittherapie nur individuelle, nach Abdrücken gefertigte Schienensysteme ("custom-made") angewendet und von approbierten Zahnmedizinern angepasst werden sollten. Die DGZS stützt diese Empfehlung auf die Tatsache, dass im stomatognathen System aus wissenschaftliche bekannten Gründen bisher ausschließlcih individuell angepasste Schienensysteme (bei Kieferglenkerkrankungen, Fehlbildungen u. v. a.) angewendet werden und diese Anpassung ausschließlich durch Zahnmediziner nach klinischer Untersuchung erfolgt."

Inaugurierung des Curriculums Zahnärztliche Schlafmedizin in Zusammenarbeit mit der APW
Im April 2014 hat die DGZS erstmals in Zusammenarbeit mit der Akademie Praxis und Wissenschaft APW, der Fortbildungseinrichtung der DGZMK, das Curriculum Zahnärztliche Schlafmedizin inauguriert. Es besteht aus drei Modulen:

Modul 1, zweitägig: Pathophysiologie OSA, Wirkung und Design von Protrusionsschienen, Klinische Anwendung von Protrusionsschienen, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Schlafmedizinern.

Modul 2, zweitägig: Schienen und Kiefergelenk, Management von Nebenwirkungen, Schlafapnoe bei Kindern, Abrechnugnshinweise, viele Kasuistiken

Modul 3, fünftägig: ärztlicher Schlafapnoe BUB-Kurs, zertifiziert von den Landesärztekammern.

Diese Curricula sind von Anbeginn sehr nachgefragt, in den nachfolgenden Jahren laufend ausgebucht und zeigen das deutliche Interesse von Zahnmedizinern in Deutschland, sich auf dem Gebiet der zahnärztlichen Schlafmedizin fortbilden zu wollen, um für die Patientenbehandlung qualifiziert zu sein.

Wahl eines DGZS Vorstandsmitgliedes als Stellvertreter in der AG Apnoe der DGSM
Im Dezember 2015 in Mainz wird DGZS-Vorstandsmitglied Dr. Alexander Meyer, Solingen, als stellvertreten der Vorsitzender der AG Apnoe der DGSM gewählt, so dass die Vernetzung Schlafmedizin - Zahnmedizin weiter intensiviert wird.

Mitwirkung an der S3 Leitlinie SBAS
In 2016 hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin das Kapitel der schlafbezogenen Atmungsstörungen SBAS ihrer S3 Leitlinie Nicht-erholsamer Schlaf/Schlafstörungen aktualisiert. Der DGZS Vorstand hat den Text bzgl. der Unterkieferprotrusionsschienen mit bearbeitet. Mandatsträgerin der DGZS bei der Konsensuskonferenz war die DGZS-Vorsitzende Dr. Susanne Schwarting. Die S3 Leitlinie wurde im Dezember 2016 fertiggestellt und im Januar 2017 von der DGSM in einem supplement-Band der SOMNOLOGIE publiziert.

Therapieempfehlungen bzgl. Unterkieferprotrusionsschienen UPS:

  • UPS können bei leicht- bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe (AHI ≤ 30/h) alternativ zu Überdrucktherapieverfahren eingesetzt werden. Dies gilt insbesondere bei Patienten mit einem Body-Mass-Index unter 30 kg/m2 und lageabhängiger Schlafapnoe (A).
  • Bei einem höheren AHI und/oder auch einem BMI > 30 kg/m2 können UPS erwogen werden, falls die Positivdrucktherapie trotz Ausschöpfung aller unterstützenden Maßnahmen nicht eingesetzt werden kann (C).
  • Die Anpassung von UPS soll mit zahnmedizinischer und schlafmedizinischer Expertise erfolgen (A). Der Effekt der Therapie mit UPS soll regelmäßig zum Beispiel jährlich durch schlafmedizinisch qualifizierte Ärzte überprüft werden (A).

Vorstand ab 2017

Auf der DGZS Mitgliederversammlung am 3.12.2016 in Dresden fanden turnusgemäß Vorstandswahlen statt und gewählt wurden:

  • Dr. Markus Heise, Bochum, 1. Vorsitzender
  • Dr. Alexander Meyer, 2. Vorsitzender<(
  • Dr. Hans-Georg Blanck, Bremen, Schatzmeister
  • Dr. Dagmar Norden, Oldenburg, Schriftführerin
  • Dr. Dr. Jörg Schlieper M.Sc., Hamburg, Beisitzer